Frankreichaustausch nach Dijon – eine erfolgreiche „Mission Croissant“

Am Sonntag, dem 8. März, startete unser Frankreichaustausch mit dem Französischkurs des neunten Jahrgangs nach Dijon. Weil wir uns im Vorfeld schon so sehr auf die kulinarischen Genüsse in Frankreich gefreut haben, lief unsere Reise unter dem Decknamen „Mission Croissant à Dijon“. 
Nach einer entspannten Zugfahrt in die malerische Hauptstadt des Burgunds empfingen uns die französischen Austauschpartner:innen direkt am Bahnhof. In der Schule begrüßten sie uns mit einem selbstgemachten Buffet voller französischer Köstlichkeiten. Beim gemeinsamen Essen und einigen Kennenlernspielen kamen wir als Gruppe schnell ins Gespräch. 
Von Montag bis Freitag lebten wir bei den Gastfamilien. Jeden Morgen trafen wir uns im Lycée Saint-Joseph. Gleich am ersten Morgen erkundeten wir bei einer Rallye das beeindruckende Schulgebäude, einschließlich der Bibliothek und der schuleigenen Kapelle. An einigen Tagen nahmen wir am Unterricht teil und erlebten den französischen Schulalltag, der sich teilweise deutlich von unseren Gewohnheiten unterscheidet: Die Schüler:innen sitzen dort immer in Reihen oder an Einzeltischen, und in einigen Fächern lasen die Lehrkräfte den Stoff vor, den die Klasse wortwörtlich mitschreiben musste
Zwischen den Schulbesuchen entdeckten wir Dijon teils mit unseren Austauschpartner:innen, teils allein. Die Hauptstadt des Burgunds beeindruckte uns mit ihrer schönen Architektur und ihrem Urlaubsflair. Wir besuchten das Musée des BeauxArts, die Cité de la Gastronomie, machten eine Rallye auf dem Universitätscampus und gingen gemeinsam zum Bowling. In der naheliegenden Kleinstadt Beaune durften wir in der berühmten Senffabrik Fallot eine spannende Führung erleben, sogar selbst Senf herstellen und verschiedene Sorten verkosten. Ganz schön scharf, der Senf in Frankreich!
Mehrere Tage arbeiteten wir mit unseren Austauschpartner*innen an unserem Erasmusprojekt zum Thema Mobilität. Wir interviewten uns gegenseitig, um die Verkehrsmittelgewohnheiten in unserem Alltag zu vergleichen, und überlegten gemeinsam, wie wir den CO2-Ausstoß reduzieren können.
Am Samstagmorgen trafen wir uns wieder am Bahnhof von Dijon und verabschiedeten uns von unseren Austauschpartner:innen. Für uns ging es weiter nach Paris, wo wir das Wochenende verbrachten. Wir wohnten in einer Jugendherberge im charmanten Viertel Marais, ideal gelegen, um die Stadt zu erkunden. Von dort aus besuchten wir die klassischen Sehenswürdigkeiten: den Eiffelturm, die Mona Lisa im Louvre und die NotreDame. Am Samstagabend lauschten wir LiveMusik am Montmartre, ein Mutiger aus unserer Gruppe sang sogar selbst! Später bewunderten wir den glitzernden Eiffelturm aus der Ferne. Tagsüber schlenderten wir durch die malerischen Viertel von Paris und probierten uns durch die besten Pains au Chocolat.
Am Montag traten wir die Rückreise nach Braunschweig an. Auch diesmal verlief die Bahnfahrt unerwartet reibungslos. Insgesamt erlebten wir eine abwechslungsreiche und wunderbare Reise nach Dijon. Unsere Partnerschule empfing uns herzlich, und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Juni!
Jana Federau (Team 9)