IGS:FF beim Bundeskongress der GGG in Jena

Wie wird Demokratie in Schulen des gemeinsamen Lernens erlebbar? Um diese Frage ging es vom 24. bis 26. September beim Bundeskongress der GGG. Gastgeberin war die Jenaplan-Schule Jena. Für die IGS:FF war die Reise dorthin besonders schön. Beide Schulen erhielten 2006 den Deutschen Schulpreis. Seitdem arbeiten sie im Qualitätszirkel der Preisträgerschulen zusammen.
Das Programm war vielseitig. Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin und Prof. Dr. Peter Fauser hielten Vorträge. Dazu kamen ein Markt der Möglichkeiten, Schulbesuche, Workshops und eine Podiumsdiskussion. Unter den Teilnehmer:innen waren viele, die die Gesamtschulen in Deutschland über Jahre geprägt haben oder sie heute prägen. Entsprechend anregend waren die Gespräche.
Zum Abschluss stellte sich Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow dem Austausch. Er erzählte beispielsweise von seiner eigenen Schulzeit. Außerdem sprach er darüber, in welchem Zustand sich unsere Gesellschaft seiner Meinung nach befindet und was das für junge Menschen und die Demokratie bedeutet. Man merkte allen an, wie gern sie ihm zuhörten.
Die IGS:FF gestaltete den Kongress mit. Thede und Noel vertraten dabei das SV-Team. Gemeinsam mit Robert Hain und Benjamin Sauerland stellten sie die Schule auf dem Markt der Möglichkeiten vor und leiteten einen Workshop, der zeigte, wie Schüler:innen an der IGS:FF mitgestalten.
Mit nach Braunschweig nehmen die vier das große Interesse an ihrem Workshop, herzliche Rückmeldungen für die IGS:FF, besonders für Thede und Noel, viele gute Begegnungen, die ausgesprochen positive Stimmung und freundliche Art der Schüler:innen der Jenaplan-Schule und die Gedanken von Bodo Ramelow.
Vielen Dank, dass die GGG diesen Kongress wunderbar geplant und durchgeführt hat und dass wir in Jena zu Gast sein durften.