

Facharbeitsslam 2025
31. März 2025
In der Woche vom 17. März bis zum 21. März besuchte der 10. Jahrgang klassenweise die Gedenkstätte KZ-Sachsenhausen. Mithilfe einer Führung und eines Workshops, aufgeteilt auf zwei Tage, konnten sich die Schüler einen Überblick über den Holocaust und die Verbrechen der Nationalsozialisten verschaffen.
Nach der Zugreise nach Oranienburg, das bei Berlin liegt, wurden die Schüler von einem bereitstehenden Guide empfangen, der gleich zu der Tour durch das KZ einlud, die am ersten Tag stattfinden sollte.
Angefangen im Kommandantenhaus erfuhren die Schüler etwas über die SS, welche von 1936 – 1945 das Konzentrationslager führte. Weiter ging es durch ein Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ auf einen großen Platz mit vereinzelten Baracken. Nach einem Blick in die Kochbaracke, in denen die Häftlinge für ihre Verpflegung sorgen mussten, ging es weiter in den Bereich der Krematorien, in denen massenhaft Menschen nach ihrer Ermordung verbrannt wurden. Mit diesem Eindruck ging es dann in die Jugendherberge, um dort einen gemeinschaftlichen Abend mit Kochen und Spielen zu genießen und die Nacht zu verbringen. Was glücklicherweise erst am nächsten Tag erwähnt wurde: In dieser Dienstvilla lebte damals der Kommandant des Konzentrationslagers.
Der Workshop am zweiten Tag bestand darin, dass zugeteilte Gruppen sich anhand von vorgegebenem Material jeweils mit einem Teil des KZs auseinandersetzten, sodass diese sich dann wie ein Puzzle zu einer ausführlichen Führung zusammenfügten. So beschäftigten sich Schüler u. a. mit der Krankenstation des Lagers oder auch dem Zusammenleben der Häftlinge. Am Ende kam es zur selbstgestalteten Führung, die durchaus gelungen war und einen guten Abschluss bot. Insgesamt bleibt ein informatives Erlebnis, das trotz des schwierigen historischen Kontextes Spaß gemacht hat.
Von Lasse Hilpert (10.4)